Offene Gesellschaft in Bewegung

Das wird groß! Erfurt kommt fünf Tage lang bei mehr als 20 Aktionen ins Gespräch. Was bedeutet für uns eine offene Gesellschaft? Welche Zukunftsideen gibt es? Welche Stadt wollen wir sein?

Das EWNT und auch einige unserer Kooperationspartner sind mit dabei und SO BIST DU DABEI:

Mitten im Hirschgarten steht eine interaktive Ausstellung. Sie bietet dir einen Raum, die Demokratie neu zu erleben. Komm vorbei und mit anderen ins Gespräch am:

30.08.2019 | 15:00 - 16:30

Workshop “Solidarische Ökonomie” – Regionale Akteure berichten, was sie antreibt und wie sie sich organisieren. Folgende Unternehmen und Initiativen, stellen sich vor: SoLaWi Erfurt, Landmarkt Erfurt, Gemeinschaft auf Schloss Tonndorf, KoWa – Kommune Waltershausen.

Ort: bei schönem Wetter im Raum der Wanderausstellung im Hirschgarten, bei Regen im KOWO-Haus der Vereine Johannesstraße 2, 99084 Erfurt Workshopleitung: Dr.in Cindy Völler, Vereins zur Förderung der Solidarischen Ökonomie e.V., Parents for Future Erfurt
Um Anmeldungen an info[at]vfsoe.de wird gebeten
Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie e.V.

31.08.2019 | 14:00 - 18:00

Mobilität in der Einen Welt – Welche Fortbewegungsmittel nutzen wir in der Stadt und auf dem Land, sowie in Thüringen/Deutschland und weltweit? Wie können Fortbewegungsmittel der Zukunft aussehen, die ein gutes Miteinander, besonders auch zwischen Mensch und natürlicher Umwelt, ermöglichen?Welche Auswirkungen hat unsere Mobilität auf die Gesellschaft, welche Veränderungen wünschen wir uns? Welche Veränderungen können wir selbst anstoßen? - Offenes Angebot zum Mitmachen und Ideen spinnen

Ort: In der Ausstellung im Hirschgarten| 99084 Erfurt
Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V.

01.09.2019 | 10:00 - 14:00

Mobilität in der Einen Welt – Welche Fortbewegungsmittel nutzen wir in der Stadt und auf dem Land, sowie in Thüringen/Deutschland und weltweit? Wie können Fortbewegungsmittel der Zukunft aussehen, die ein gutes Miteinander, besonders auch zwischen Mensch und natürlicher Umwelt, ermöglichen?Welche Auswirkungen hat unsere Mobilität auf die Gesellschaft, welche Veränderungen wünschen wir uns? Welche Veränderungen können wir selbst anstoßen? - Offenes Angebot zum Mitmachen und Ideen spinnen

Ort: In der Ausstellung im Hirschgarten| 99084 Erfurt
Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V.
 

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Positionspapier gegen Rassimus und Ausgrenzung

Wir positionieren uns gegen Rasissmus und Ausgrenzung! Der Weg zu einer global nachhaltiger Politik in Thüringen und weltweit führt nicht über Nationallismus, gesellschaftliche verankerten Rassismus und Diskriminierung von Menschen auf Grund ihrer Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung.

Für eilige Leser*innen gibt es [hier] den link zum Positionspapier.

Vor dem Hintergrund der im September und Oktober anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen finden wir es wichtig, sich eindeutig gegen Rassismus und Ausgrenzung zu positionieren und für eine weltoffene, solidarische und nachhaltige Gesellschaft zu werben. Verschiedene ostdeutsche entwicklungspolitische Vereine, entwicklungspolitische Landesnetzwerke haben gemeinsam mit der Stiftung Nord-Süd-Brücken angesichts starker rechtspopulistischer, nationalistischer und rassistischer Entwicklungen in unserer Gesellschaft ein Positionspapier mit dem Titel "Niemanden zurücklassen! Für eine weltoffene, solidarische Gesellschaft – gerade jetzt!" erarbeitet. Wir erklären darin, warum diese Phänomene uns als entwicklungspolitische Akteure herausfordern.

Rassismus, Rechtspopulismus, Nationalismus und Ausgrenzung untergraben unsere entwicklungspolitische Arbeit und Wirkungen. Deswe­gen und als Teil einer wehrhaften und handlungsfähigen Zivilgesellschaft, die eine weltoffene, solidarische, gerechte und nachhaltige Ge­sellschaft anstrebt, fordern wir:

  • Lokal-, Landes- und Bundespolitik soll Rassismus entschieden entgegentreten. Die Zivilgesellschaft, die Rassis­mus bekämpft, soll gestärkt und nicht in ihrem Engagement behindert werden.
  • Politik, Verwaltung und Fördereinrichtungen müssen die Beiträge von Migrant*innen, PoC und Geflüchteten bei der Gestaltung einer weltoffenen, solidarischen und gerechten Gesellschaft deutlich stärker würdigen und ent­ sprechende Ressourcen bereitstellen.
  • Politik muss die ländlichen Regionen für alle, die dort leben wollen oder müssen, attraktiver gestalten. Statt weiterem Abbau der Daseinsvorsorge fordern wir Investitionen in starke, resiliente und anpassungsfähige Regi­onen.
  • BMZ, Länder und private Geldgeber müssen die hier beschriebene zivilgesellschaftliche Arbeit offiziell und de­finitorisch als Teil der entwicklungspolitischen Bildungs- und Inlandsarbeit anerkennen.

Um unserer Positionierung und den Forderungen Sichtbarkeit zu verleihen, fordern wir alle ent­wicklungspolitischen Vereine und Initiativen aus Ostdeutschland und aus dem ganzen Bundesgebiet auf, sich mit einem starken entwicklungspolitischen Block an der Demonstration „Für eine offene und freie Gesellschaft - Solidarität statt Ausgrenzung" am 24.08.2019 in Dresden zu beteiligen.

Den link zum Positionspapier gibt es [hier]

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Save The Date: Thüringen Glokal - wie entwicklungspolitisch ist Thüringen?

Political Slam und Dialogveranstaltung mit Thüringer Politiker*innen

 


SAVE THE DATE

 

 

Datum: 15.10.2019

Zeit:  18:00 - 21:00 Uhr

Ort: Stiftung Ettersberg, Andreasstraße 37a / 99084 Erfurt

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 
die Thüringer Landtagswahl am 27.10.2019 rückt immer näher!

Wir freuen uns, dass wir uns mit der #WahlGlokal Kampagne - Geh wählen für ein nachhaltiges Thüringen! in das politische Treiben einbringen können. 
Bis zur Landtagswahl im Oktober haben wir noch viel vor! Unter anderem haben wir ein entwicklungspolitisches Positionspapier erarbeitet, Wahlprüfsteine aufgestellt, Postkarten und öffentliche Aktionen geplant.


Erfahrungsgemäß füllt sich der Terminkalender viel beschäftigter Menschen besonders schnell. Deshalb schreiben wir euch schon heute. Denn es wäre schön, wenn ihr euch den Abend des 15.10.2019 von 18:00 - 21:00 Uhr für die Abschlussveranstaltung unserer Kampagne freihaltet. An diesem Abend haben wir für euch einen Political Slam mit Thüringer Slamer*innen des Highslammer e. V. zu unseren Wahlprüfsteinen organisiert. Anschließend findet eine Diskussion statt, für die wir Thüringer Politiker*innen einladen werden, um eine kritische Bewertung der entwicklungspolitischen Tätigkeiten ihrer Parteien zu beleuchten. 


Damit sollt nun auch ihr die Möglichkeit bekommen mit den Politiker*innen der unterschiedlichen Parteien in Kontakt treten und diskutieren zu können, bevor ihr am 27.10.2019 dann wieder zahlreich die Wahllokale aufsucht. 
Also, wenn ihr wissen wollt was Thüringen eigentlich mit der Welt zu tun hat, dann laden wir euch herzlich ein, gemeinsam mit anderen Thüringer*innen diese Frage zu beantworten und ein starkes Zeichen für ein tolerantes, vielfältiges und nachhaltiges Thüringen zu setzen. 

Die Veranstaltung wird in Erfurt, im Hause der Stiftung Etterberg, stattfinden. Wir freuen uns, wenn ihr euch diesen Termin vormerkt und am 15. Oktober zahlreich erscheint. 

Während der Veranstaltung wird für Snacks und Getränke gesorgt sein.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und einen interessanten Austausch und wünschen euch eine erholsame Sommerpause!

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Podiumsdiskussion: Gerechte Globalisierung - 20.06.2019

 

Datum : 20.06.2019

Zeit : 18:30-20:30 Uhr

Ort : Rathausdiele, Markt 1 / 07743 Jena

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

Das Eine Welt Netzwerk Thüringen und die Rosa Luxemburg Stiftung laden euch herzlich zu der Podiumsdiskussion, Gerechte Globalisierung  – Globale Abhängigkeiten Vs. Solidarische Eine Welt. Die Globalisierung in der  heutigen Form muss verändert werden - aber wie? Das ist eine der größten und fundamentalen Fragen für die Zukunft. Was also tun? Welche Antworten können entwicklungspolitische Akteur*innen geben und wie können sie diejenigen erreichen, die bisher nicht erreicht werden wollen?  Die Zivilgesellschaften sind  international wacher geworden. Daraus ergibt sich  die Verantwortung, die vielfältigen Perspektiven und Facetten der Globalisierung zu zeigen und anzusprechen.

Für den Diskussionsabend stellen sich die die Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen und das Eine Welt Netzwerk Thüringen  verschiedenen Fragen mit Diskutant*innen aus den Bereichen Kommunen, Bildung, Wissenschaft und Entwicklungszusammenarbeit:

 Wie können faire, kontinuierliche und nachhaltige Partnerschaften vor Ort in den Kommunen gestaltet werden?

  • Welchen Beitrag leistet die Wissenschaft dabei, eine gemeinsame Vision von fairer und nachhaltiger Globalisierung zu entwickeln?
  • Wäre Global Citizenship Education dafür geeignet, ein Bild von fairer und sozial integrierender Globalisierung  zu vermitteln?
  • Wie kann die internationale Politik so ausgerichtet werden, dass sie sich in die Pflicht nimmt, Globalisierungsprozesse fair zu gestalten und die neo-kolonialen Strukturen abzubauen?

 

Referent*innen :

 

Stephanie Tiepelmann-Halm - Schrankenlos e.V

Manuel Wollschläger - Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V.

Falko Lehmeier - Stadtverwaltung Gotha

Jakob Graf - PROKLA Zeitschrift

 

Moderation :

 

Tim Strähnz – Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V.

Anne Tittor – Friedrich-Schiller-Universität Jena

 

Es erwartet euch ein schöner Abend mit Gespräch, und viel Austausch.

 

Die Einladung darf weitergeleitet werden.

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Podiumsdiskussion: Ungehört und Unsichtbar - Koloniale Spuren in Thüringen

Dass Deutschland in Afrika einmal Kolonien besaß und sogar ein geschlossenes mittelafrikanisches Kolonialreich angestrebt hat, ist im öffentlichen Bewusstsein wenig präsent. Seit einigen Jahren jedoch wird die koloniale Vergangenheit des deutschen Kaiserreiches thematisiert. Eine intensive sowie kritische Auseinandersetzung mit diesem Teil der Geschichte fehlt allerdings. Dabei sind kolonialhistorische Spuren in unserem Alltag auch in Thüringen in Form von Straßennamen, Gebäuden oder im Sprachgebrauch gegenwärtig. Museale Sammlungen werden durch Kunst- und Alltagsgegenstände aus den Kolonien erweitert. Selbst in den ländlichen Regionen waren die Produkte der Kolonialwarenläden fester Bestandteil des Konsumalltags. Dies sind sichtbare Spuren, die von der Vergangenheit in die Gegenwart weisen. Unzählige andere sind weniger sichtbar. Das koloniale Erbe zieht sich in Deutschland sowie in Thüringen bis heute durch gesellschaftliche Strukturen und Institutionen und äußert sich in Vorstellungen und Umgangsweisen.

Den Menschen in den ehemaligen Kolonien ist der Kolonialismus noch heute allgegenwärtig. Erst allmählich findet auch hierzulande eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema statt und weckt das allgemeine Interesse für postkoloniale Fragestellungen. Notwendig sind mehr langfristige Kooperationen, um belastbare Beziehungen zwischen Wissenschaftler*innen und Institutionen aufzubauen, fachübergreifende Forschungsprojekte zu entwickeln und sich kritisch und mit einem transkulturellen Bewusstsein der Thematik zu öffnen.

Welche kolonialen Spuren gibt es heute noch im öffentlichen Raum in Thüringen? Eine Auseinandersetzung damit ist längst überfällig. Am 16. Mai werden die Expert*innen, im Rahmen eine Podiumsdiskussion, gemeinsam und interaktiv auf diese Spurensuche gehen und über ihre Bedeutung in der Gegenwart sprechen.

Der Eintritt ist kostenlos.


Datum: Donnerstag, 16.05.2019
Zeit: 19:00 - 21:00 Uhr
Ort: Stadtmuseum Camburg, Amtshof 1-2, 07774 Camburg

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